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Radfahren mit dem E-Bike auf Rügen

Die Alternative zu Bus, Bahn und Auto. Ob kaufen oder mieten - mit dem Fahrrad und dem einen oder anderen Fahrradweg kann man Rügen überall erkunden. Eigene Erfahrungen:

 

“Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer. Mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr. Nun, wie mag die Insel heißen, ringsherum ist schöner Strand. Jeder sollte einmal reisen in das schöne Lummerland!”

 

So heißt es im Lied von Jim Knopf und dem Lokomotivführer. Insel und Berge? Inseln liegen doch im Meer und sind meist flach?! Besonders diejenigen an der deutschen Nord- und Ostseeküste. Wer so denkt, der hat noch nicht die Erfahrung mit Rügens Norden und Osten gemacht. 

 

Die Halbinsel Jasmund mit dem Piekberg (161 m ü. NN ) die höchste Stelle. Der Königsstuhl, ein 118 Meter hoher Kreidefelsen der Stubbenkammer, ist eines der Wahrzeichen Rügens. Diese Zahlen scheinen wenig spektakulär zu sein. Doch dahinter verbergen sich zahlreiche steile An- und Abstiege. Die wellige Beschaffenheit des Geländes hält ein stetiges Auf und Ab für Wanderer und Radfahrer bereit. 

 

Hinzu kommen die weiten Waldgebiete, die sich mit ebenso eindrucksvollen und großflächigen Feldern und Wiesen abwechseln. Es gibt viele gute Fahrradwege aber insbesondere der schroffe Norden hält ebenso zahlreiche Trails und mittelalterliche Straßen mit Kopfsteinpflaster bereit.

 

Daher gibt es zwei gute Gründe für die Nutzung eines Mountainbikes oder sogar E-MTBs auf Rügen. Die Fahrradtouren können sehr lang werden. 30-40 oder mehr Kilometer sind keine Seltenheit. Von Sellin entlang der Proraer und Binzer Bucht zum Königsstuhl sind es rund 32 Kilometer. Ebenso weit wie vom Königsstuhl nach Putgarten, der nördlichsten Spitze der Insel. 

 

Die Strecken entlang der Küste führen durch Buchenwälder und über Sandpisten. Womit wir beim zweiten guten Grund für Pedelecs sind: Die Aufstiege sind deftig, die Abfahrten heftig. Guter Antrieb und gute Bremsen sind vonnöten. 

 

In allen anderen Gebieten sind die Strecken flacher und mit normalen Straßenrädern mit dünnen Reifen gut zu bewältigen. Jedoch darf man den teilweise recht starken Wind nicht unterschätzen. Wer zum Beispiel zehn Kilometer gegen eine frische Südwest-Strömung antritt, der weiß auch, was er getan hat.

 

Fazit: Die Insel Rügen ist nicht die Alpen. Lange Strecken, steile Aufstiege und starker Gegenwind begegnen einem jedoch häufiger, als man normalerweise auf einer Ostseeinsel vermuten würde. Radfahren ist auch hier nicht langweilig.

 

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